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Autarkes Solarenergiesystem: Ein umfassender Leitfaden für die Unabhängigkeit vom Stromnetz

Eine netzunabhängige Solaranlage versorgt Ihre elektrischen Geräte direkt mit Strom. Sie speichert die tagsüber erzeugte Solarenergie in einem Akku und ist somit unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. Solche Anlagen sind besonders in Gebieten mit Stromknappheit beliebt. Nach der Installation einer netzunabhängigen Solaranlage beziehen Sie Ihren Strom hauptsächlich aus diesem System und sind nicht mehr auf das öffentliche Stromnetz angewiesen.

Viele Menschen entscheiden sich für netzunabhängige Solaranlagen, weil die Gesamtkosten für Solarmodule, Wechselrichter, Batteriespeicher und andere Ökostromprodukte niedriger sind als die Kosten für den Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Zudem reduziert sich die Abhängigkeit von Energieversorgern. Wer in einer abgelegenen Gegend ohne Netzanschluss lebt, für den sind netzunabhängige Systeme oft die einzige Möglichkeit, Strom zu erzeugen. Das System versorgt das Haus direkt mit Solarenergie und macht so die Abhängigkeit von lokalen Energieversorgern überflüssig.

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Dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Grundlagen netzunabhängiger Solaranlagen zu verstehen, einschließlich ihrer Funktionsweise, Kosten und weiterer relevanter Details. Lesen Sie weiter, um detailliertere Informationen zu erhalten.

Was ist ein netzunabhängiges Solarenergiesystem?

Ein netzunabhängiges Solarsystem ist eine Anlage, die nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen ist. Im Gegensatz dazu wird ein netzgekoppeltes System als netzunabhängiges System bezeichnet. Netzunabhängige Systeme bestehen typischerweise aus Komponenten wie Solarmodulen, Wechselrichtern, Batteriespeichern und mehr. Sie eignen sich für Menschen, die Selbstversorgung und Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz anstreben. Darüber hinaus bieten netzunabhängige Systeme eine Stromversorgungslösung für abgelegene Gebiete wie Berghütten, wo der Zugang zum öffentlichen Stromnetz oft nicht gegeben ist und Solarenergie den Energiebedarf decken kann.

Wer sich für ein netzunabhängiges System entscheidet, möchte unabhängig von Energieversorgern sein. Glücklicherweise ermöglichen netzunabhängige Solaranlagen genau das. Darüber hinaus senken Solaranlagen die Energiekosten und geben Hausbesitzern mehr Kontrolle über ihren Energieverbrauch. Der Strom für Haushalte mit netzunabhängigen Systemen stammt ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen.

Insel-Solarstromsystem (3)

Wichtig zu beachten ist, dass die Installation von Solarmodulen allein nicht zu einer vollständigen Trennung vom Stromnetz führt; für eine vollständige netzunabhängige Stromversorgung ist zusätzliche Ausrüstung erforderlich.

Bestimmung des Maßstabs eines netzunabhängigen Solarenergiesystems

Wie groß sollte eine netzunabhängige Solaranlage sein? Das hängt vom Strombedarf Ihres Hauses, der verfügbaren Dachfläche, der täglichen Sonneneinstrahlung auf die Solarmodule und dem gewählten Modultyp ab. Als Faustregel gilt: Wenn Sie Ihr gesamtes Haus mit Solarenergie versorgen möchten, benötigen Sie eine 7-Kilowatt-Solaranlage (kW). Solarmodule gibt es in verschiedenen Größen und Formen. Zusätzlich benötigen Sie einen Speicher für die Solarenergie, beispielsweise einen Solargenerator oder einen Batteriespeicher. Dies sind wesentliche Bestandteile einer netzunabhängigen Solaranlage.

Es gibt auch netzgekoppelte Solaranlagen, die an das Stromnetz angeschlossen werden und Strom erzeugen, sobald dieses verfügbar ist – ganz ohne Batterien oder Energiespeicher. Die Leistung von Solarmodulen wird üblicherweise unter Standardtestbedingungen (STC) bewertet. Generell gilt: Je größer die Module, desto höher die Leistung. Beträgt Ihr Haushaltsbedarf beispielsweise 7 kW und Sie entscheiden sich für 200-Watt-Solarmodule, benötigen Sie mindestens 35 Module, um Ihren Energiebedarf zu decken.

Hier ist eine genaue Methode zur Berechnung der benötigten Solarpaneele:

Schritt 1: Nehmen Sie Ihre letzte Stromrechnung zur Hand und schauen Sie sich den Energieverbrauch Ihres Haushalts in Kilowattstunden (kWh) an.

Schritt 2: Berechnen Sie die Stunden mit reichlich Sonnenlicht bzw. Solarenergie pro Tag, basierend auf der Ausrichtung Ihres Daches. Diese Stunden entsprechen den Spitzenzeiten, in denen Solarmodule am effizientesten arbeiten. Wenn Sie beispielsweise in einer sonnigen Gegend wohnen, benötigen Sie keine größere Solaranlage.

Wohnen Sie in einer sonnenarmen Gegend, benötigt Ihr Haus mehr Solarmodule. Wichtig ist, dass die Solarmodule genügend Energie erzeugen, um den optimalen Strombedarf Ihres Hauses zu decken. Im Durchschnitt liegt die maximale Sonneneinstrahlung bei etwa 1.000 Watt pro Quadratmeter.

Schritt 3: Berechnen Sie die Anzahl der Stunden mit ausreichendem Sonnenlicht bzw. Solarenergie pro Monat. Multiplizieren Sie die täglichen Stunden mit 30 und teilen Sie das Ergebnis anschließend durch 1.000, um den Wert in Kilowattstunden (kW) zu erhalten. Beispiel: Bei 5,44 Stunden maximaler Sonneneinstrahlung pro Tag ergibt das 163,2 (gerundet 163). Teilen Sie 1.000 durch 163, was 6,1 ergibt. Ihr Haus benötigt also eine Solaranlage mit einer Leistung von 6,1 Kilowatt (kW).

Schritt 4: Multiplizieren Sie die erhaltene Zahl mit 1.000. Das ergibt 6.100 Watt (W). Bei der Annahme, dass Sie 200-Watt-Solarmodule wählen, teilen Sie 6.100 durch 200, was 31 ergibt. Daher benötigen Sie 31 Solarmodule, um Ihren Energiebedarf zu decken.

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Zu den Komponenten eines netzunabhängigen Solarenergiesystems gehören:

Solarmodule: Jede Solaranlage benötigt Solarmodule, die Sonnenlicht in Gleichstrom (DC) umwandeln und diesen an Wechselrichter oder Laderegler weiterleiten. Achten Sie darauf, eine ausreichende Anzahl an Solarmodulen entsprechend den Spannungs- und Leistungsanforderungen Ihrer geplanten netzunabhängigen Solaranlage zu erwerben.

Wechselrichter/Laderegler: Diese Geräte ermöglichen den Energiefluss von den Solarmodulen zur netzunabhängigen Batterie und gewährleisten so, dass die Batterie ausreichend Strom erhält und vollständig aufgeladen wird.

MPPT-Solarladeregler (Gleichstromversorgung): Maximum Power Point Tracker (MPPT) sind DC/DC-Wandler, die die Anpassung zwischen Solarmodulen (Photovoltaikmodulen) und Batteriespeichern oder dem Stromnetz optimieren. Vereinfacht gesagt, wandeln sie die von den Solarmodulen erzeugte Hochspannung (Gleichstrom) in die für die Batterie benötigte niedrigere Spannung um.

Batteriespeicher: Batteriespeicher speichern die von Solarmodulen absorbierte Sonnenenergie und versorgen Haushaltsgeräte tagsüber mit Strom. Lithium-Ionen-Batterien gelten weltweit als die umweltfreundlichste, sauberste und energieeffizienteste Speicherlösung.

Mit einer netzunabhängigen Solaranlage können Sie sich unabhängig vom öffentlichen Stromnetz machen, sich direkt mit Strom versorgen und den tagsüber erzeugten Solarstrom in einem Batteriespeicher speichern. Dieses System eignet sich besonders für Gebiete mit Stromausfällen und abgelegene Regionen ohne Netzanschluss. Durch die Wahl von Photovoltaikmodulen, Wechselrichtern und Batteriespeichern von GREEN POWER stellen Sie die Effizienz und Zuverlässigkeit Ihrer netzunabhängigen Solaranlage sicher und decken Ihren Energiebedarf.


Veröffentlichungsdatum: 24. Juni 2023

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